Laminat: Schicht für Schicht

von Sonja Bufe

Täuschend echte Holz- oder Steinböden: Laminat verwirklicht diese Wünsche auch bei einem schmalen Geldbeutel. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie aus verschiedenen Materialien ein optisch ansprechender und gleichzeitig strapazierfähiger Fußbodenbelag entsteht.

Olive, Kirsche, Walnuss, Pinie … nur ein paar Beispiele für die unzähligen Laminatdekore. Neben den verschiedensten Holzarten stehen auch Natursteinimitate wie Schiefer oder Marmor zur Wahl. Wie verblüffend das Aussehen auch sein mag, der Aufbau des Laminats bleibt immer der gleiche:

Deckschicht

Ein Fußboden hat es nicht gerade leicht: Möbel werden gerückt, Flüssigkeiten verschüttet. Ganz zu schweigen von den großen und kleinen Füßen, die täglich über ihn drüber tapsen. Gegen diese Widrigkeiten wappnet sich das Laminat mit einer stabilen Deckschicht aus Melamin. Sie versiegelt das Dekor und sorgt dafür, dass der Boden lange schön bleibt.

Dekorschicht

Die Dekorschicht steuert – ganz klar – das schöne Aussehen des Laminatbodens bei. Sie besteht aus Fotopapier, das maschinell bedruckt wird. Auf diese Weise ist jedes noch so ausgefallene Muster möglich.

Trägerplatte

Viele Laminatdekore geben vor, Holz zu sein. Beim Hauptbestandteil des Laminats, der Trägerschicht, stimmt das sogar: Sie setzt sich aus dem Holzwerkstoff mittel- oder hochdichte Faserplatte (MDF bzw. HDF) zusammen. Diese Schicht beherbergt auch die Nuten und Federn, die das Verlegen des Klicklaminats so einfach machen.

Unterseite

Die Rückseite des Laminats bildet der sogenannte Gegenzug, eine Beschichtung aus Phenolharz. Sie schottet den Bodenbelag gegen mögliche Feuchtigkeit von unten ab und verhindert so, dass er sich verzieht. Oft findet sich hier auch eine zusätzliche Trittschalldämmung.


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